Für den Namen Rosmarin gibt es mehrere mögliche etymologische Erklärungen. Er könnte vom lateinischen „Ros Marinus“, „Tau des Meeres“, von „Rhus Marinus“, „Meeres-Sumach“, oder vom griechischen „Rhops Myrinos“, „aromatischer Strauch“, stammen. Im Englischen wird „Rosemary“ mit der Jungfrau Maria, der Mutter Jesu, in Verbindung gebracht. Der Legende nach soll sie ein blaues Tuch auf einen Rosmarinstrauch gelegt haben, woraufhin sich dessen ursprünglich weiße Blüten blau färbten.
Doch der Rosmarin besitzt bereits seit der Antike eine besondere, geradezu heilige Bedeutung. Sowohl die Römer als auch die Ägypter verwendeten ihn bei Bestattungsritualen – vermutlich wegen seines Duftes.
Ein Duft, den Madame de Sévigné, Madame de Maintenon und auch die Königin von Ungarn, Elisabeth von Polen, besonders geschätzt haben sollen. Letztere soll einem alkoholischen Rosmarinauszug den Namen „Ungarisches Wasser“ gegeben haben.
Der ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Rosmarin gedeiht auf trockenen und sonnigen Böden. Daher wächst er auch problemlos in unserer korsischen Macchia – sowohl in Meeresnähe als auch in höheren Lagen.
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Christian Escriva beschreibt die Wirkung des ätherischen Rosmarinöls als eine „besondere Klärung des Denkens und der Emotionen“. Seiner Ansicht nach fördert es Konzentration und Gedächtnis, schärft den Verstand und vertreibt störende Gedanken. Interessant in diesem Zusammenhang: Griechische Studenten sollen während ihrer Prüfungen Rosmarinkränze um den Hals getragen haben.
Für Escriva ist das ätherische Öl des Verbenon-Rosmarins besonders geeignet, wenn man nicht mehr so recht weiß, wo man steht.
Das ändert natürlich nichts an seiner wichtigsten Eigenschaft: der Unterstützung der Entgiftung von Leber und Gallenblase.
Wenn Sie jedoch eine Detox-Kur machen möchten, könnte das Hydrolat eine interessante Alternative sein – es ist milder und dennoch ebenso wirksam.